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KONFIGURATOR HILFE

Hier finden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen

In 4 Schritten individuell konfigurieren 

Während des gesamten Konfigurationsprozesses steht Ihnen der Hilfebereich zur Verfügung. In diesem finden Sie alle wichtigen Definitionen und Erläuterungen zu den einzelnen Vorgängen. Dieser gibt Ihnen Hilfestellung, wie die Begriffe und Berechnungen zu verstehen sind.

Sollten Sie weitere Unterstützung brauchen, können Sie jederzeit hier in der Anleitung oder direkt im Konfigurator - im Hilfebereich - nachlesen. Sie finden dort Tipps, alle wichtigen Fragen und die Antworten dazu. 

Gern stehen wir Ihnen auch mit unserer fachlichen Beratung telefonisch unter 0800 – 7248221 zur Verfügung.

So wird der Konfigurator bedient

4 Schritte – einfach & verständlich

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  • 1. Material & Form

    Wählen Sie unter unserer großen Auswahl an Steinen & Platten. Ihr passendes Material aus und starten mit diesem in unserem Schuba Konfigurator. Passen Sie im ersten Schritt die gewünschte Grundform mit individueller Abmessung an.

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  • 2. Kante

    Nach Auswahl des Materials und der Form, geben Sie die gewünschten Fasen und Gehrungen für Ihr zu konfigurierendes Produkt an. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im FAQ.

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  • 3. Bohrung

    In diesem Schritt können Sie mehrere individuelle Bohrungen hinzufügen. Ob Standard, Stufen-, Kegelstumpf- oder Kombi-Bohrung – im Schuba Konfigurator ist alles möglich!

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  • 4. Öffnung

    Wählen Sie unter unserer großen Auswahl an Steinen & Platten Ihr passendes Material aus und starten mit diesem in unserem Schuba Konfigurator. Passen Sie im ersten Schritt die gewünschte Grundform mit individueller Abmessung aus.

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Material / Form – Erklärung

Im Reiter 'Material / Form' wählen Sie aus, ob wir einen Rohling aus unserem Shop oder von Ihnen beigestelltes Material für Ihren Auftrag verwenden sollen. Sie entscheiden hier, ob Sie die Form in Ihrer Grundform belassen oder diese verändert werden soll. Wenn die Form angepasst werden soll, steht Rechteck, Dreieck, Kreis oder Trapez zur Auswahl. Die Maße dazu können Sie individuell bestimmen und in diesem Schritt eingeben. 

Kante – Erklärung

Bei der Konfiguration der Kante haben Sie die Möglichkeit Fasen und Gehrungen zu definieren. Sie können einfach auswählen, welche Kanten gefast werden sollen. Genauso einfach legen Sie die Gehrungsschnitte fest. Dabei achten Sie bitte auf die Ausrichtung der Gehrung. Zum besseren Verständnis nutzen Sie dazu einfach den Hilfebereich mit Skizzen.

Bohrung – Erklärung

Im Bereich Bohrung definieren Sie alle runden Öffnungen. Angefangen von Durchgangs-, Sackloch-, Stufen-, Kegelstumpfbohrungen bis hin zu Kombi-Bohrungen.  Es lassen sich alle Bohrungen durchgängig festlegen oder auch nur als Vertiefung - ganz nach Ihren Wünschen. 

Teilen / Öffnung – Erklärung

Das Teilen von Platten lässt sich ganz einfach über horizontale oder vertikale Schnitte definieren. Im Bereich 'Teilen / Öffnung' finden Sie dazu alle Optionen. Bei den Öffnungen werden alle eckigen Aussparungen definiert. Es sind Stufen / Stufenfalze / Rillenfräsungen / umlaufende Rillen möglich. 

Der Konfigurator-Hilfebereich

Im Konfigurator steht Ihnen bei jedem Schritt der ausklappbare Hilfebereich zur Verfügung. In diesem finden Sie detaillierte Erklärungen, welche Konfiguration sie vornehmen können.

Alle wichtigen Fragen

3D-Ansicht

Wie kann ich die 3D-Ansicht nutzen?

In der 3D-Ansicht sehen Sie einen möglichen Stein bzw. eine dem Material ähnelnde Struktur. Sie können den Stein in der 3D-Ansicht per gedrücktem linken Mauszeiger und entsprechender Bewegung drehen. Ebenso können Sie in die Ansicht rein zoomen. Diese Funktion erweist sich als wertvoll, wenn Sie Bohrungen oder Öffnungen konfiguriert haben. Dazu ist es auch hilfreich die Position des Steins zur besseren Ansicht verändern zu können. Nutzen Sie dafür den rechten gedrückten Mausklick auf den Stein und verschieben Sie die Position entsprechend.

Bitte beachten Sie im späteren Verlauf der Bearbeitung, dass sich die 3D-Ansicht erst verändert, wenn Sie den ‚Eingabe übernehmen‘ Button geklickt haben.

2D-Vorschau

Welche Funktion hat die 2D-Vorschau?

Grundsätzlich können Sie die 2D-Vorschau über den Regler an- und ausschalten. Zur Orientierung sehen Sie in der 2D-Vorschau die Grundform des zu schneidenden Steines während des gesamten Konfigurationsprozesses. Als Hilfe ist die Länge mit y und die Breite mit x in einem Koordinatensystem gekennzeichnet. Insbesondere dann, wenn Sie Bohrungen und Öffnungen konfigurieren ist die 2D-Vorschau sehr nützliche Ansicht zur Positionierung.

Rohmaterial

Welches Rohmaterial kann ich auswählen?

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit ein Rohmaterial aus unserem Shop von den Lagerwaren zu wählen oder Ihr eigenes Material beizustellen. Die 3D-Ansicht passt sich in der Struktur der Auswahl des Materials an.

Stein / Platte aus unserem Shop

Kann ich Steine oder Platten aus dem schuba-shop konfigurieren?

Um das Material der Rohware aus unserem Shop zu wählen haben Sie zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie sich direkt im Shop ein Produkt in den benötigten Maßen über die Suche oder die Kategorien auswählen. Dazu gehen Sie zur Detailseite des jeweiligen Produktes und wählen dort ‚Zum Konfigurator‘. Zum anderen können Sie direkt in den Konfigurator einsteigen, dieser wählt dann (je nach Angabe Ihrer Maße für die zugeschnittene Platte) die Platte mit den richtigen Größenverhältnissen aus.

Aktuell können Sie aus folgenden Materialien wählen:

Bauxit

Codierit

Feuerleichtstein

Isolierplatten

Isoliersteine

Kround

Mullit

Schamotte

Sillimanit

Ihre Auswahl des Materials bestätigen Sie mit ‚Eingabe übernehmen‘

Sollten Sie andere Materialien benötigen, die nicht in der Liste aufgeführt sind, dann senden Sie uns Ihre individuelle Anfrage, die wir gern kurzfristig beantworten.

Kundenseitig beigestellte Platte

Kann ich eigene Steine oder Platten zur Bearbeitung beistellen?

Sie haben Materialien, die Sie selbst bereits auf Lager haben oder die Sie bestellt haben? Dann lassen Sie uns diese liefern oder bringen Sie das Material selbst vorbei. Wählen Sie den Punkt ‚Kundenseitig beigestellte Platte‘.

Aktuell bieten wir die Bearbeitung folgender Materialien an:

- Bauxit
- Codierit
- Feuerbetonbauteile
- Feuerleichtstein
- Granit
- Isolierplatten
- Isoliersteine
- Kalkstein
- Korund
- Mullit
- Sandstein
- Schamotte
- Siliciumcarbid
- Sillimanit

Bitte wählen Sie die Materialart aus und geben Sie die Grundform und die Größen Ihrer Rohware an. Bitte bestätigen Sie anschließend Ihre Angaben mit dem entsprechenden Button ‚Eingaben übernehmen,. Im nächsten Schritt können Sie angegeben, ob Ihre Platte eine Ober- / bzw. Unterseite hat. Sollte diese Information für die Bearbeitung wichtig sein (vielleicht weil eine Seite poliert ist o. ä.), dann markieren Sie die Oberseite bspw. mit einem Aufkleber und geben Sie diese Information im Bemerkungsfeld an.

Sollten Sie andere Materialien zur Bearbeitung haben, die nicht in der Liste aufgeführt sind, dann senden Sie uns Ihre individuelle Anfrage, die wir gern kurzfristig beantworten.

Welche Materialien verwende ich für welchen Einsatz?

Bauxit:

Bauxit ist bestens geeignet für Extrembeanspruchungen im Feuerungsbau. Grundsätzlich lassen sich unsere Materialien aus Bauxit in nahezu allen Bereichen der Industrie mit Hochtemperaturprozessen einsetzen. Vor allem dann, wenn erhöhte Resistenz gegen aggressive Medien und Atmosphären sowie geringes Heißdruckfließen und gute Temperaturwechselbeständigkeit gefordert ist.

Sie eignen sich aber auch für den Einsatz in Holz- und Kohleöfen, Öfen mit hoher Temperatur-Dauerbelastung, Grill- und Gartenkamine, Backöfen sowie für Feuerfestreparaturen aller Art. Zudem bieten nur im Trockenpressverfahren hergestellte Steine die höchste Materialdichte (somit auch Wärmespeicherkapazität), Materialqualität und Maßhaltigkeit.

Anwendungsbereiche von Bauxitsteinen sind weiterhin Pfannen- und Elektroofendeckel in der Stahlindustrie und Zementdrehrohröfen. Bei Einsatz im Hochtemperaturbereich wird durch das sogenannte sekundäre Nachwachsen ein Mauerwerk mit dichten Fugen erreicht. Bauxitsteine sind nicht CO-beständig, was z. Bsp. bei der Verwendung als Hintermauerwerk von Torpedopfannen beachtet werden muss.

Codierit

Codierit zählt in unserem Sortiment zu Spezialschamotte. Codierithaltige Steine habe eine sehr glatte und dichte Oberfläche. Sie lassen sich dadurch gut reinigen, sind pflegeleicht und werden häufig als Pizzasteine in Backöfen oder auf Grillflächen eingesetzt. Steine aus Codierit haben eine sehr hohe Wärme-Speicherkapazität. Codieritsteine absorbieren Feuchtigkeit. Der Stein ist etwas großporiger als Schamott. Die Codierit Materialien sind in unserem Shop mit dem Kürzel CD gekennzeichnet, was für einen hohen Hochtonerdegehalt steht.

Der Einsatz von codierithaltigen Erzeugnissen erfolgt überall dort, wo häufige Temperaturwechsel zu erwarten sind (sehr gutes Temperaturwechselverhalten). Mit der Weiterentwicklung der modernen Industrieöfen hin zu immer kürzeren Brennzeiten (Schnellbrand) wächst die Bedeutung der Cordieritmaterialien in der Ofen- und Ofenwagenzustellung. Im industriellen Bereich werden Codieritsteine häufig bei der Zustellung von Ofenwagen eingesetzt und als Brennhilfsmitteln für keramische Brennöfen.

Außerdem sind Codieritsteine für Feuerfestreparaturen aller Art geeignet und werden auch für den Bau von Pizza- oder Holzbacköfen und Holz- oder Kohleöfen gern eingesetzt. Sie zählen in größeren Formaten als besonders maßgenau in der Klasse der dünnwandigen Backplatten.

Feuerleichtstein:

Feuerleichtsteine sind geformte, feuerfeste Erzeugnisse mit einer Gesamtporosität kleiner als 45 % und einer Anwendungstemperatur von mindestens 800 °C. Feuerleichtsteine haben eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit. Diese Steinqualität ist klassifiziert nach ASTM-Gruppen (ASTM-Standards beschreiben Gruppen für Waren und Dienstleistungen) Feuerleichtsteine werden demnach nach international anerkannten Normen hergestellt. Sie haben einen hohen Isolierwert sowie eine geringe Wärmeleitfähigkeit, eine hohe thermische Raumbeständigkeit und sind somit bestens geeignet als Feuerfestmauerwerk in unter anderem gas-, öl- oder elektrisch beheizten Öfen, Labor Öfen und Feuerungsanlagen.

Zum Einsatz kommen Feuerleichtsteine beispielsweise im Feuerungs- und Ofenbau. Sie überzeugen durch hervorragenden Heißeigenschaften, eine gute chemische und mechanische Belastbarkeit und durch die thermische Raumbeständigkeit. Zusätzlich punkten Feuerleichtsteine durch hohe Isolierwerte und geringe Wärmeleitfähigkeit.

Feuerfestmauerwerke lassen sich mit Feuerleichtsteinen (bspw. für Öfen, die mit Gas, Öl oder auch elektrisch beheizt werden) aufbauen. Sie werden außerdem in vielen industriellen Anlagen eingesetzt, vor allem dann wenn thermische Prozesse stattfinden.

Feuerleichtwölber und Feuerleichtsteine setzt man als Frontschicht, Wärmedämmschicht oder auch als Sekundärzustellung ein. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit eines Feuerleichtsteines, tragen diese in wärmetechnischen Anlagen zu erheblichen Energieeinsparungen bei.

Isolierplatte C900/C1000:

Isolierplatten dienen zur Reduzierung von Wärmebrücken und können zur Dämmung und Isolation eingesetzt werden. Isolierplatten / Casi-Platten in der Qualität C900 oder C1000 bestehen aus einem gesundheitlich unbedenklichen und umweltverträglichem Calciumsilikat (Kalziumsilikat). Calciumsilikat-Platten eignen sich für den Einsatz als hitzebeständige Hinter-Isolierung in Holz- und Kohleöfen, Grill- und Gartenkamine, Backöfen sowie für Feuerungsanlagen aller Art. Besondere Merkmale dieser Platten sind gute Dämmeigenschaften, eine hohe Druck- und Biegefestigkeit (belastbar bis zu 150 to / qm), eine hohe thermische Stabilität, eine leichte Bearbeitbarkeit, eine Schutzgasbeständigkeit sowie eine niedrige Rohdichte.

Casi-Platten C900 und C1000 sind zum Temperaturabbau z.B. zwischen einer Schamotteschicht und der tragenden Außenhülle eines Kamins / Ofens gedacht, um u.a. Schäden durch Überhitzung zu vermeiden. Für den direkten Einsatz in einem feuerberührten Brennraum sind diese Materialien jedoch nicht geeignet.

Allgemein können Isolierplatten für folgende Anwendungen eingesetzt werden:

• Als Hochtemperaturdichtung
• Als Hinterdämmung für Flüssigmetalltransport und Dehnfugen im Feuerfestbau
• Zum Temperaturabbau als Zwischenschicht in Kaminen oder Öfen
• Als hitze-, nässe- und druckbeständige Hinterisolierung in Feuerungsanlagen aller Art
• Als Dämmmatten / Dämmmatratzen / Dämmplatten
• Als allgemeine Isolierschicht

Isolierplatte ISP-750:

Isolierplatten bzw. Feuerraumplatten wie diese Qualität auch genannt wird lassen sich zur Hochtemperaturabdichtung einsetzen. Sie sind ein hervorragendes Isolier- oder Dämmmaterial. Die Qualität ISP-750 unserer Isolierplatten unterscheidet sich von anderen Qualitäten darin, dass diese direkt im Feuerraum eingesetzt werden können. Daher wird auch der Name Feuerraumplatte oder Feuerraumauskleidung abgeleitet. Das Material besteht zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen ohne zugesetzte Bindemittel und lässt sich leicht bearbeiten. Durch hervorragende Dämmeigenschaften und die hellen reflektierenden Flächen werden zügig die die stationären Temperaturen im Feuerraum einer Feuerstätte erreicht.

Weitere hervorzuhebende Produkteigenschaften sind die hohe Druck- und Biegefestigkeit, die Feuchteunempfindlichkeit und die geringe Wärmeleitfähigkeit.

Als Schamotteersatz oder Vermiculiteersatz kommen unsere Isolierplatten ISP-750 vor allem auch im industriellen Feuerungs- und Ofenbau als Feuerraumplatten oder Feuerraumauskleidung zum Einsatz. Angewendet werden Sie weiterhin in Öfen, Kaminen und Kaminöfen als Ofenauskleidung, aber auch im Außenbereich können Sie für Grillkamine und Backöfen verwendet werden (da feuchteunempfindlich).

Isolierstein:

Isoliersteine punkten mit hohen Isolierwerten und geringer Wärmeleitfähigkeit. Sie eignen sich vor allem für Bereiche mit geringem Temperaturwechsel. Durch Ihre Beständigkeit erreicht man unter Einsatz der Isoliersteine bspw. einen langfristigen Schutz des Mauerwerkes als sekundäre Isolierschicht. Im Industrieofenbau werden die Isoliersteine häufig als Hochtemperatur-Isolierschicht eingesetzt. In Brenn- und Kachelöfen, Grill- und Gartenkaminen oder Backöfen werden mit Isoliersteinen Hinterisoliermauerwerke erstellt.

In einer zweiten Ebene werden mit Isoliersteinen Isolierschichten aufgebaut. Einfache Verklebung in einem sauberen Mauerwerk erreicht man unter Verwendung von Schamottemörtel oder Feuerfestkleber.

Anwendungsgebiete für Isoliersteine bzw. Isoliermauerwerke:

• Abmauerung von Kaminen, Heizkammern zu Wänden
• Trockenunterböden
• Sockelkonstruktionen für Grundöfen
• Abdeckung von Öfen
• Zwischenglieder in Holzbalkendecken oder Stahlträger
• Warmlufteinsätze
• Heizkammerdecken
• Leichtbauwände
• Außenhüllen
• Sitzbänke
• Fußbodenheizung

Korund:

Korund ist ein Material, welches einen sehr hohen Aluminiumoxid-Gehalt hat. Mit Anteilen über 80 % steigt die Feuerfestigkeit mit höheren Anteilen. Reine Korundsteine haben einen Al203 Anteil von 99 %, diese sind auch bei hohen Temperaturen in CO- und wasserstoffhaltigen Atmosphären beständig. Einsatzgebiete sind vor allem entsprechende Ofenanlagen der petrochemischen und chemischen Industrie (beispielsweise Rußreaktoren).

Aluminiumoxid zeichnet sich durch ausgezeichnete Härt, Festigkeit und Abblätterungsbeständigkeit aus. Es gehört zu den chemisch stabilsten Oxiden. Diese Eigenschaften machen auch Korundsteine zu einem unkapputtbaren, nachhaltigen und langlebigen Baumaterial. Dieses Material hat außerdem eine ausgezeichnete Erosions-, Korrosions-, Abplatz- und Wärmeschockbeständigkeit.

Vor allem im industriellen Feuerungs- und Ofenbau kommen die Korundsteine beispielsweise in technischen Öfen, wie Hochöfen, Glasöfen oder Zementöfen, für Glaswannen oder Heizkessel aus geschmolzenem Stahl, zum Einbau. Auch für Müllverbrennungsanlagen sind Steine mit Korund bestens geeignet. Korundsteine sind ein feuerfestes Material Im Privatbereich lassen sich Korundsteine aber auch für den Einsatz in Holz- und Kohleöfen, Öfen mit hoher Temperatur-Dauerbelastung, Grill- und Gartenkamine, Backöfen sowie für Feuerfestreparaturen aller Art anwenden.

Mullit:

Mullitsteine gehören ebenfalls zu Feuerfestmaterialien bzw. zu feuerfesten Steinen, zu der Untergruppe der tonerdereichen Steine, wie auch Sillimanit-, Bauxit- und Korundsteine. Sie haben hervorragende thermische Eigenschaften und sind gegen Korrosion beständig. Sie bewähren sich in Hochtemperaturöfen bei Temperaturen von bis zu 1750 °C. p>

Die Temperaturwechselbeständigkeit von Mullitsteinen ist sehr gut. Durch die Zusammensetzung der Mullitsteine und den hohen Reinheitsgrad kann diese Qualität den hohen Anforderungen der Industrie gerecht werden. Mullitsteine werden in der Chemie- und Glasindustrie und auch in Verbrennungsanlagen eingesetzt.

Mullitsteine weisen einen Hochtonerdegehalt von mindestens 72 % auf und wurden im Handformverfahren hergestellt. Steine, die im Handformverfahren hergestellt wurden, haben die höchste Materialdichte (somit auch Wärmespeicherkapazität), Materialqualität und Maßhaltigkeit. Der Hochtonerdegehalt bzw. auch Al2O3-Gehalt genannt, hat einen wesentlichen Einfluss auf die Temperaturbeständigkeit und Temperatur-Wechselbeständigkeit eines Feuerfestmaterials. Vor allem dann, wenn erhöhte Resistenz gegen aggressive Medien und Atmosphären sowie geringes Heißdruckfließen und gute Temperaturwechselbeständigkeit gefordert ist, werden Mullitsteine verwendet.

Im industriellen Hochtemperaturbereich werden sie beispielsweise in folgenden Bereichen eingesetzt:

• im heißen Bereich der Regenerativkammern von Glasschmelzanlagen
• im Gewölbe von Faserglasschmelzwannen
• im Oberbau von Glasschmelzwannen / Glasbehälteröfen (vor allem auch in E-Glas-Anlagen)
• in Elektroofendächern
• Oberofen
• Hochöfen
• Industrieverbrennungsanlagen

Einsatz im privaten Bereich:

• Holzvergasern
• Holz- und Kohleöfen
• Öfen mit hoher Temperatur-Dauer belastung
• Grill- und Gartenkamine
• Backöfen
• Feuerfestreparaturen aller Art

Schamotte A30 / A35 / A40:

Schamottesteine oder auch Schamottplatten kommen vor allem im Hochtemperaturbereich zum Einsatz. Schamott wird im Ofen- und Feuerungsbau und in verschiedenen Bereich der Heizungstechnik eingesetzt. Beispiele sind Stein- und Holzbacköfen, Kamine und Elektroheizungen. Aber auch in industriellen Feuerungs- und Ofenanlagen kommen sie zu Anwendung.

Schuba® Schamottesteine und Schamotteplatten erhalten Sie in folgenden Qualitäten:

- Schamotte A30 haben eine Klassifikationstemperatur von 1350 °C
- Schamotte A35 haben eine Klassifikationstemperatur von 1400 °C
- Schamotte A40 haben eine Klassifikationstemperatur von 1460 °C

Alle unsere Schamottesteine und Schamotteplatten sind im Trockenpressverfahren hergestellt. Nur im Trockenpressverfahren hergestellte Schamotte bieten die höchste Materialdichte (somit auch Wärmespeicherkapazität), Materialqualität und Maßhaltigkeit.

Sillimanit::

Sillimanitsteine gehören zu tonerdereichen Steinen und haben eine sehr gute Temperaturwechselbeständigkeit und sind auch gegen Korrosion beständig. Die Steine bestehen aus Sillimanit, was ein natürlich vorkommendes Material ist. Weitere wichtige Eigenschaften von Sillimanisteinen oder Sillimanitplatten sind die sehr hohe Rohdichte, die eine entsprechend hohe Speicherfähigkeit zulässt. Feuerfeste Sillimanitsteine weisen im Hochtemperaturbereich eine gute thermische Stabilität vor und sind gegen Erosion beständig.

Im industriellen Sektor werden Sillimanitsteine beispielsweise für Regenerativkammern, Vorherdabdeckungen, Feederverschleißteile, Glaswannen oder Winderhitzer eingesetzt. Da die Sillimanitsteine auch Beständig gegen Erosion von Glasflüssigkeiten sind, werden Sie des Weiteren für Versorgungskanäle, Rohrziehmaschinen und Zuführungen in der Glasindustrie verbaut. Durch den Einsatz der Sillimanitsteine in diesen Bereichen wird die Produktivität deutlich erhöht. Steine aus Sillimanit sind feuerfest und werden im Privatbereich bevorzugt für Holzvergaser- oder Hackschnitzelverbrennungen eingesetzt. Des Weiteren werden Sie auch in Grill- und Gartenkaminen und Holzback- oder Pizzaöfen verbaut.

Hilfsbereich

Kann ich den Hilfsbereich ausblenden?

Sie können den Hilfsbereich jederzeit im gesamten Konfigurationsprozess schließen und auch wieder öffnen. Bei den ersten Konfigurationen ist der Hilfsbereich jedoch sehr nützlich. Hier sind Skizzen mit Beschriftungen aufgeführt, die Ihnen helfen die richtigen Einstellungen vorzunehmen. Der Hilfsbereich wechselt je nachdem in welchem Schritt der Konfiguration Sie sich gerade befinden.

Grundform

Welche Grundformen können ausgewählt werden?

Wir können Ihr Material in folgende Grundformen zuschneiden:

- Rechteck
- Dreieck
- Kreis
- Trapez

Je nach Auswahl der Grundform wechselt das Fenster zur Angabe der Größen. Außerdem wechselt die Ansicht im Hilfebereich. Dort werden Ihnen noch einmal Erläuterungen zu den Größenangaben bei der jeweiligen Form gegeben. Den Hilfebereich können Sie jederzeit schließen. Grundsätzlich sind die Angaben in unserem Shop zu den Größen in mm.

Gern bearbeiten wir Ihren Stein auch zu individuellen Formen nach Ihren Wünschen. Diesen Zuschnitt bearbeiten wir separat. Schicken Sie uns dazu bitte individuelle Anfrage, die wir gern kurzfristig beantworten.

Reste der Platte mitliefern

Können die entstehenden Reste mitgeliefert werden?

Entscheiden Sie mit dem Regler ‚Reste der Platte mitliefern‘, ob Sie die Reste bei Zuschnitten mit der Lieferung erhalten möchten. Bitte beachten Sie, dass Reste von Kantenschnitten, Bohrungen und Öffnungen nicht mitgegeben werden können, da diese gefräst werden.

Maximale / Minimale Größe des Rohmaterials

Welche Größenbeschränkungen gibt es für die Rohmaterialien?

Die zu bearbeitenden Rohmaterialien dürfen eine Größe von 3500 x 2000 x 400 mm (L x B x H) nicht übersteigen. Die minimale Größe der Werkstücke ist 50 x 50 x 5 mm (L x B x H).

Größe nach Zuschnitt

Muss ich Größenangaben bei ‚Größe nach Zuschnitt‘ eingeben?

Bei Größe nach Zuschnitt werden die Angaben der Shopplatte oder Ihrer beigestellten Platte übernommen. Soll diese Größe so beibehalten werden und Sie wollen nur die Kanten bearbeiten oder Öffnungen bzw. Bohrungen hinzufügen, dann lassen Sie die Angaben stehen, wie sie vom Konfigurator übernommen wurden.

Nur wenn die Größe verändert werden soll, geben Sie hier andere Werte ein.

Wie gebe ich die Zuschnittsgrößen an?

Grundsätzlich werden alle Größen in unserem Steinkonfigurator in mm angegeben. Je nach Grundform sind verschiedene Größenangaben notwendig.

Rechteck
Hier sind die Angaben Länge, Breite, Höhe bzw. Stärke notwendig. Im Hilfsbereich sehen Sie eine Skizze der Grundform, worin auch die Seitenbezeichnungen ‚a‘ für Länge und ‚b‘ für Breite angegeben sind.

Lesen Sie auch nochmal den Hinweistext im Hilfsbereich dazu:
durch die Eingabe von Länge (a) und Breite (b) ergibt sich ein zuzuschneidendes Rechteck mit zwei gleichlangen Seiten, die parallel zueinander sind und senkrecht aufeinander stehen
alle Winkel, die sich ergeben sind 90° groß
die Materialstärke kann ggf. angepasst werden

Dreieck
Hier sind die Angaben Seite 1, Seite 2, Winkel und Höhe bzw. Stärke notwendig. Im Hilfsbereich sehen Sie eine Skizze der Grundform, worin auch die Seitenbezeichnungen ‚a‘ für Seite 1, ‚b‘ für Seite 2 und ‚β‘ für den Winkel angegeben sind. Die Höhe (h) des Dreiecks ergibt sich durch die Eingabe.

Lesen Sie auch nochmal den Hinweistext im Hilfsbereich dazu:
durch die Eingabe von Seite 1 (a), Seite 2 (c) und Winkel (β) ergibt sich ein zuzuschneidendes Dreieck
zur Kontrolle wird die berechnete Höhe (h) des Dreiecks
die Materialstärke kann ggf. angepasst werden

Kreis
Hier sind die Angaben Radius und Höhe bzw. Stärke notwendig. Im Hilfsbereich sehen Sie eine Skizze der Grundform, worin auch die Bezeichnungen ‚r‘ für den Radius angegeben ist.

Lesen Sie auch nochmal den Hinweistext im Hilfsbereich dazu:
durch die Eingabe von Radius (r) ergibt sich ein zuzuschneidender Kreis
die Materialstärke kann ggf. angepasst werden

Trapez
Hier sind die Angaben Seite 1, Seite 2, Seite 3, Winkel und Höhe bzw. Stärke notwendig. Im Hilfsbereich sehen Sie eine Skizze der Grundform, worin auch die Seitenbezeichnungen ‚a‘ für Seite 1, ‚d‘ für Seite 2, ‚c‘ für Seite 3 und ‚α‘ für den Winkel angegeben sind. Die Höhe (h) des Trapezes ergibt sich durch die Eingabe.

Lesen Sie auch nochmal den Hinweistext im Hilfsbereich dazu:
durch die Eingabe von Seite 1 (a), Seite 2 (d), Seite 3 (c) und Winkel (α) ergibt sich ein zuzuschneidendes Trapez
zur Kontrolle wird die berechnete Höhe (h) des Trapezes angezeigt
die Materialstärke kann ggf. angepasst werden

Generell ist es möglich, die Materialstärke zu verringern. Bitte geben Sie den entsprechenden Wert an. Bitte achten Sie darauf, dass hier in der Regel das Material abgefräst wird und wir keine Reste mitliefern können.

Flächenbearbeitung / Auswahl der zu bearbeitenden Fläche

Welche Auswahl muss ich bei der zu bearbeitenden Fläche treffen? Wie kann ich den Stein ausrichten?

Bei der Frage ‚Welche Fläche bearbeitet werden soll?‘, haben Sie die Möglichkeit zu entscheiden, von welcher Seite das Rohmaterial bearbeitet werden soll. Es können grundsätzlich alle Seiten bearbeitet werden, entscheidend ist welche Ausgangsposition das Material hat. Beispiel: Geht man von einem Schamottestein aus unserem Shop mit den Maßen von 250x124x40 mm (LxBxH) aus.

Man kann diesen Stein mit des Auswahl LxB hinlegen. Damit ergibt sich, dass Länge x Breite der zu bearbeitenden Fläche entspricht in diesem Fall also die Fläche 250x124. So können auf dieser Fläche Bohrungen oder Öffnungen eingestellt werden oder die Außenkannten bearbeitet werden. Drücken Sie den ‚Eingaben übernehmen‘ Button sehen Sie in der 3D-Ansicht die Ausrichtung des Steines. Probieren Sie einfach aus, Sie können diesen Schritt zur Änderung auch wieder zurück gehen.
Man kann diesen Stein mit der Auswahl LxH aufstellen. Damit ergibt sich, dass Länge x Höhe der zu bearbeitenden Fläche entspricht in diesem Fall also die Fläche 250x40. So können auf dieser Fläche Bohrungen oder Öffnungen eingestellt werden oder die Außenkannten bearbeitet werden. Drücken Sie den ‚Eingaben übernehmen‘ Button sehen Sie in der 3D-Ansicht die Ausrichtung des Steines. Probieren Sie einfach aus, Sie können diesen Schritt zur Änderung auch wieder zurück gehen.
Man kann diesen Stein mit der Auswahl HxB aufstellen. Damit ergibt sich, dass Höhe x Breite der zu bearbeitenden Fläche entspricht in diesem Fall also die Fläche 40x124 So können auf dieser Fläche Bohrungen oder Öffnungen eingestellt werden oder die Außenkannten bearbeitet werden. Drücken Sie den ‚Eingaben übernehmen‘ Button sehen Sie in der 3D-Ansicht die Ausrichtung des Steines. Probieren Sie einfach aus, Sie können diesen Schritt zur Änderung auch wieder zurück gehen.

Kontrolle Ausgangsplatte / Zugeschnittene Platte

Wann kann ich die Größenangaben kontrollieren?

Nach der bestätigten Eingabe erhalten Sie eine Übersicht zu der Ausgangs-Platte und der zugeschnittenen Platte. Sie sehen hier noch einmal die eingegebenen Maße. Auf dem Button ‚Anpassen‘ (Stiftsymbol) können Sie hier noch einmal Änderungen vornehmen.

Preise Zuschnitte

Wann bekomme ich den Preis für die Zuschnitte angezeigt?

Auf der Übersichtsseite zu den Maßen der Rohware und der Zuschnittsgrößen wird Ihnen der aktuelle Preis für einen Stein in den angegebenen Maßen angezeigt.

Anzahl der konfigurierten Steine erhöhen

Kann ich einen konfigurierten Stein mehrfach bestellen?

Auf der Übersichtsseite zu den Maßen der Rohware und der Zuschnittsgrößen wird Ihnen der aktuelle Preis für einen Stein in den angegebenen Maßen angezeigt. Dahinter finden Sie die Angabe der Menge. Erhöhen Sie dort einfach auf die benötigte Menge.

Zwischanablage kopieren

Kann ich anderen Personen die Konfiguration zeigen / Kann ich die Konfiguration verschicken?

Unter dem Button ‚Dem Warenkorb hinzufügen‘ finden Sie die Funktion Konfiguration ‚in die Zwischenablage kopieren‘. Sie können den Link dann direkt in eine Mail einfügen und verschicken. Der Empfänger bekommt somit Ihre Konfiguration angezeigt.

Wann kann ich den konfigurierten Stein in den Warenkorb legen?

Sie können bereits nach der Eingabe der Zuschnittsmaße den Stein in den Warenkorb legen. Sie brauchen dann keine weiteren Schritte durchführen. Sollten Sie noch die Kanten bearbeiten wollen, Öffnungen oder Bohrungen hinzufügen wollen, dann gehen Sie mit dem Rechts-Pfeil weiter. Alternativ klicken Sie gleich auf den gewünschten Reiter ‚Kante‘, ‚Bohrung‘ oder ‚Öffnung‘.

Toleranzen / Abweichungen

Nach welchen Toleranzen arbeiten Sie?

Grundsätzlich bearbeiten wir alle unsere Aufträge mit höchstem Maß an Präzision. Dennoch kann es zu minimalen Abweichungen kommen. Wir arbeiten im Rahmen unserer Steinbearbeitung nach DIN ISO 2768 Allgemeintoleranzen.

Für Längenmaße müssen Sie mit Abweichungen in der Toleranzklasse g (grob) rechnen. Dazu finden Sie in der folgenden Übersicht die Grenzabmasse: Grenzmaße für Längenmaße 

Für Geradheit, Ebenheit, Rechtwinkligkeit und Symmetrie müssen Sie mit Abweichungen in der Toleranzklasse L rechnen. Dazu finden Sie in der folgenden Übersicht die Grenzabmasse: Grenzmaße für Längenmaße

Muss ich mit Abweichungen bei den Maßen rechnen?

Sie können sicher sein, dass wir sehr genau arbeiten und versuchen jegliche Abweichungen zu vermeiden. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu minimalen Abweichungen kommen. Die Toleranzen bewegen sich im mm Bereich und variieren je nach Größe des Zuschnitts.

Allgemein ist dazu zu sagen, dass wir uns bei den Abweichungen im Toleranzbereich der DIN 2768 (Allgemeintoleranzen) bewegen. Sollten Sie Fragen dazu haben oder für Ihren Auftrag jegliche Abweichungen vermieden werden müssen, dann kontaktieren Sie uns bitte unter info@schuba-shop.com oder telefonisch und wir finden eine gemeinsam eine Lösung.

Kanten anpassen

Welche Möglichkeiten habe ich die Kanten von Steinen anzupassen?

Sie können für das gewählte Material eine Bearbeitung der Kanten durch Fasen oder Gehrungen konfigurieren. Dazu gehen Sie einfach in den zweiten Reiter ‚Kante‘ oder wechseln von ‚Material und Form‘ mittels Pfeil nach rechts (neben dem Button ‚Dem Warenkorb hinzufügen‘ in den Bereich ‚Kante‘.

Fasen und Gehrungen lassen sich für alle rechteckigen und kreisförmigen Platten / Steine konfigurieren. Fasen können außerdem für Dreiecke definiert werden.

Fase

Wie wird die Fase definiert? / Wie wird die Fase ausgeführt?

Die Steine werden immer an den Eckkanten angefast. Standardmäßig wird die Fase mit einer Breite von 2 x 2 mm und in einem Winkel von 45° ausgeführt. Abweichend davon lassen sich individuelle Maße der Fase umsetzen. Bitte schicken Sie uns dafür eine separate Anfrage über info@schuba-shop.com oder rufen Sie uns gern unter 0800-7248221 an.

An welchen Kanten kann ein Stein gefast werden?

Es können alle Kanten der Ober- und der Unterseite des Steins gefast werden. Nutzen Sie zum besseren Verständnis bei der Definition der Seitenkanten gern den Hilfebereich. Dort ist eine Skizze abgebildet, in der die Seiten bezeichnet sind.

‚Links‘ entspricht der y-Achse in der 2D-Vorschau und ‚Unten‘ entspricht der x-Achse. Des Weiteren lässt sich ‚Oben‘ (als Gegenüberliegende Seite der x-Achse bzw. ‚Unten‘) auswählen.

Ausgehend von den Standardeinstellungen im Steinkonfigurator legen Sie im ersten Schritt die Fasen der Oberseite fest. Dazu ist der Regler im Bereich Fase ‚Auf Oberseite‘ eingestellt. Sollten Sie Fasen an der Unterseite benötigen, dann stellen Sie den Regler um, zur Einstellung ‚Auf Unterseite‘. Setzen Sie einfach per Klick einen Haken an der gewünschten Stelle.

Wie kann ich die Fasen konfigurieren?

Die Auswahl der gewünschten Kante (zur Auswahl nutzen Sie am besten die Beschreibung im Hilfsbereich, die durch eine Skizze veranschaulicht wird) erfolgt über einen Klick / Haken setzen an der gewünschten Kante. Sie haben die Wahl zwischen ‚Unten‘, ‚Oben‘, ‚Rechts‘, oder ‚Links‘. Die Festlegung kann separat für die Ober- und Unterseite festgelegt werden. Wechseln Sie dafür einfach über den Regler zwischen den Seiten.

Im weiteren Verlauf der Steinkonfiguration können Sie jederzeit in den Reiter ‚Kante‘ zurück springen und die Festlegung der Fasen anpassen, hinzufügen oder rausnehmen.

Wie werden die Fasen im Modell dargestellt

Aktuell werden die Fasen nur in der 2D-Vorschau mit einer schwarzen Linie gekennzeichnet. Die ausgewählten / angehakten Kanten werden mit einer dunklen Linie hervorgehoben. Im 3D-Modell sind die Fasen nicht sichtbar

Was kostet das Fasen der Steine?

Zur Ermittlung der Preise für das Anfasen der Steine, legen Sie die gewünschten Kanten zum Fasen fest. Mit jeder definierten Seite passt sich der aktuelle Preis des Steins an. Der Preis richtet sich nach der Größe der Platte bzw. nach dem Volumen welches abgetragen werden soll.

Gehrung

Welche Gehrungen kann ich konfigurieren?

Sie können von jeder Kante auf der Ober- oder Unterseite des Steins eine Gehrung definieren. Dazu haben Sie die Möglichkeit über den Regler zwischen Ober- und Unterseite zu wechseln. Nutzen Sie zum besseren Verständnis bei der Definition der Seitenkanten gern den Hilfebereich. Dort ist eine Skizze abgebildet, in der die Seiten bezeichnet sind.

Bitte beachten Sie, dass Sie nur von der Ober- oder der Unterseite Gehrungen festlegen können. Von beiden Seiten Gehrungen zu definieren ist technisch nicht möglich. Sollten Sie dahingehend Bedarf haben, schicken Sie uns gern Ihre Maße am besten per Skizze an info@schuba-shop.com.

‚Links‘ entspricht der y-Achse in der 2D-Vorschau und ‚Unten‘ entspricht der x-Achse. Des Weiteren lässt sich ‚Oben‘ (als Gegenüberliegende Seite der x-Achse bzw. ‚Unten‘) auswählen.

Wie kann ich Gehrungen definieren?

Zur Durchführung der Gehrungsschnitte benötigen wir die Angabe des Abstands in mm von der Ursprungskante bis zum Gehrungsschnitt. Das bedeutet: Wenn Sie einen Gehrungsschnitt von ‚Unten (x)‘ definieren möchten geben Sie bitte den Abstand von der Ursprungskante (die am Ende weggeschnitten ist) bis zum Gehrungsschnitt an. Der Winkel, der dabei entsteht (α) wird Ihnen direkt angezeigt.

Beachten Sie bitte, dass der Abstand max. der Länge der Seite entsprechen kann und nicht kleiner als 1 mm sein kann. Somit ergibt sich, dass der Winkel (α) kleiner als 90 ° sein muss. Sollten die Werte ungültig sein, bekommen Sie vom System einen entsprechenden Hinweis.

In der 2D-Vorschau sehen Sie nach Eingabe der Werte direkt den roten Bereich, der für die Ausrichtung der Gehrung vorgesehen ist. Sollten Sie vorher schon Gehrungen gespeichert haben sind diese Bereiche grau hinterlegt.

Wenn Sie von mehreren Seiten Gehrungsschnitte definieren möchten, geben Sie alle Werte ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit ‚Gehrung speichern‘. Der aktualisierte Preis wird Ihnen direkt angezeigt und das 3D-Modell des Steines aktualisiert sich. Sie haben jederzeit die Möglichkeit über den Reiter ‚Kante‘ (falls Sie gewechselt haben) und die Funktion ‚Gehrung bearbeiten‘ noch einmal die Werte anzupassen, neue hinzuzufügen oder diese wieder auf 0 zu setzen.

Bohrungen konfigurieren

Wie werden Bohrungen definiert?

In unserem Steinkonfigurator sind alle runden Aussparungen der Steine unter dem Reiter ‚Bohrungen‘ zu konfigurieren bzw. zu verstehen. Wir bieten verschiedene Bohrungen zur Konfiguration an. Alle eckigen Aussparungen finden Sie unter dem Reiter ‚Platte teilen / Öffnung‘. Auch in diesem Bereich haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sollten Sie Ihre gewünschte Form der Aussparung nicht finden, stehen wir Ihnen gern für eine fachliche Beratung in der Zeit von Mo-Do 7.30-15.30 Uhr und Fr 7.30-13.30 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-7248221 zur Verfügung.

Welche Bohrungen können konfiguriert werden? Welche Bohrungen gibt es?

Für unseren 3D-Konfigurator haben wir folgende Bohrungen definiert: eine einfache Bohrung, die sich in Sacklochbohrungen und Durchgangsbohrungen untergliedern lässt. Außerdem können Stufenbohrungen, Kegelstumpf-Bohrungen und Kombi-Bohrungen konfiguriert werden.

Wie viele Bohrungen kann ich auf einem Stein / einer Platte festlegen?

Sie können maximal 10 Bohrungen (diese können unterschiedlicher Art sein, sofern Sie sich nicht überschneiden) konfigurieren. Sollten Sie mehr Bohrungen benötigen, kontaktieren Sie uns bitte individuell telefonisch oder über unser Kontaktformular.

Wie lege ich die Positionierung der verschiedenen Bohrungen fest?

Die Positionierung der Bohrungen innerhalb der Platte erfolgt durch die Eingabe des Abstands zum unteren Rand (x1) und des Abstands zum linken Rand (y1). Bitte schauen Sie sich dazu auch die Skizzen und Anmerkungen im Hilfebereich direkt im Konfigurator an. Den Hilfebereich können Sie jederzeit öffnen oder schließen. Gemessen wird dabei immer vom Mittelpunkt (M) der Bohrung bis zum Rand der Platte (abhängig von der Grundform: Rechteck, Kreis, Trapez, Dreieck).

Berücksichtigen Sie, dass die Abstände vom Rand und die Abstände der Bohrungen / Öffnungen untereinander mindestens 10 mm betragen müssen.

Welche Festlegungen sind hinterlegt / welche Parameter muss ich beachten?

Es können nur Bohrungen definiert werden, die sich im Bereich der Platte / des Steins befinden. Die Platzierung sehen Sie (je nach Ihrer Eingabe) bereits in der 2D-Vorschau. Das System lässt keine unmöglichen Bohrungen zu, achten Sie dennoch selbst mit darauf, dass die Platzierung korrekt ausgewählt wird.

Halten Sie Abstände zwischen den Bohrungen ein. Zwischen den Bohrungen müssen Abstände von jeweils mindestens 10 mm liegen, da sonst Stege in zu kleinen Abständen wegbrechen könnten.

Weiterhin werden vom System keine Bohrungen zugelassen, die sich überschneiden.

Kann ich Bohrungen im Nachhinein bearbeiten oder nochmal anpassen?

Ja, das ist möglich. Gespeicherte Bohrungen werden in einzelnen Zeilen als ‚Bohrung 1‘, ‚Bohrung 2‘, usw. gespeichert. Klicken Sie auf die gewünschte Bohrung in der Anzeige und dann auf ‚Bohrung bearbeiten‘ so lassen sich die Werte anpassen oder über ‚Bohrung entfernen‘ die Werte ganz löschen.

Sollten Sie Ihre Konfiguration bereits im Warenkorb haben, dann nutzen Sie den Button ‚Zurück zur Konfiguration‘. Gehen Sie nicht über den Browser zurück.

Ich kann meine Konfiguration im Reiter ‚Bohrungen‘ nicht beenden oder weiterbearbeiten. Was kann ich tun?

Bitte prüfen Sie, ob Sie sich im Bearbeitungsmodus befinden. Möglicherweise müssen Sie die aktuelle Konfiguration noch bestätigen oder beenden. Schließen Sie am besten den Hilfebereich, dann bekommen Sie einen besseren Überblick.

Sollten Sie noch im Bearbeitungsmodus sein, wird Ihnen das in einem hellblauen Fenster als Hinweis angezeigt. Die Meldung können Sie jederzeit schließen. Dann speichern Sie die Bohrung oder entfernen diese und können Ihre Konfiguration fortsetzen.

Bohrung / Sacklochbohrung / Durchgangsbohrung

Was versteht man unter einer einfachen Bohrung / einer Durchgangsbohrung? Kann ich eine Sacklochbohrung definieren?

Sacklochbohrungen konfigurieren Sie, wenn Sie ‚Bohrung‘ im Reiter ‚Bohrung‘ auswählen. Sacklochbohrungen sind die Bohrungen, die das Bauteil nicht vollständig durchdringen. Über die Eingabe der Tiefe können Sie festlegen, wie weit in den Stein gebohrt werden soll. Geben Sie die komplette Tiefe bzw. das Maß der kompletten Höhe des zu schneidenden Steines ein, dann fertigen wir eine Bohrung / Durchgangsbohrung, die durch den Stein geht und auf beiden Seiten einen gleich großen Radius (je nach Ihrer Angabe) hat.

Wie konfiguriere ich eine einfache Bohrung, eine Durchgangsbohrung oder eine Sacklochbohrung?

Wichtig ist, dass Sie wissen: Alle Angaben beziehen sich auf den Mittelpunkt (M) der Bohrung. Nach Eingabe der Positionierung können Sie Radius und Tiefe des Bohrloches festlegen. Einzugeben ist der Radius (r1), um die Größe des Bohrloches festzulegen. Eine Skizze zur Veranschaulichung finden Sie direkt im Konfigurator im Hilfebereich. Der Radius (r1) muss mindestens 2,5 mm und darf maximal den Abmessungen des Werkstückes entsprechen. Durch die Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h1) ergibt sich die Bohrlochtiefe. Ist die Tiefe gleich der Materialstärke ergibt sich eine Durchgangsbohrung. Ist die Tiefe kleiner der Materialstärke ergibt sich eine Sacklochbohrung.

Stufenbohrung

Wie konfiguriere ich eine Stufenbohrung?

Bitte beachten Sie: Alle Angaben beziehen sich auf den Mittelpunkt (M) der Bohrung. Nach Eingabe der Positionierung können Sie zwei verschiedene Radien und Tiefen des Bohrloches festlegen. Einzugeben ist der Radius (r1), um die Größe der ersten Stufe des Bohrloches festzulegen. Eine Skizze zur Veranschaulichung finden Sie direkt im Konfigurator im Hilfebereich. Der Radius (r1) muss mindestens 2,5 mm und darf maximal den Abmessungen des Werkstückes entsprechen. Durch die Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h1) ergibt sich die Bohrlochtiefe der ersten Stufe. Diese darf nicht der Materialstärke entsprechen, da die Aussparung sonst in den Bereich einfache ‚Bohrung‘ zuzuordnen wäre.

Weiterhin geben Sie den Radius (r2) ein, um die Größe der zweiten Stufe des Bohrloches festzulegen. Durch Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h2) ergibt sich die Bohrlochtiefe der zweiten Stufe. Entspricht die Tiefe (h2) der Materialstärke ergibt sich eine Durchgangsbohrung in der zweiten Stufe. Ist die Tiefe (h2) kleiner als die Materialstärke ergibt sich in der zweiten Stufe eine Sacklochbohrung (Achtung: max. Tiefe ≤ Materialstärke - 5 mm)

Bitte achten Sie darauf, dass der erste Radius größer sein muss als der zweite und die erste Tiefe einen geringeren Wert hat als die zweite.

Kegelstumpf-Bohrung

Was versteht man unter einer Kegelstumpf-Bohrung?

Im Reiter ‚Bohrungen‘ können Sie durch Auswahl (anklicken) Kegelstumpf-Bohrungen konfigurieren. Für Bohrungen auf Kegelform haben Sie die Möglichkeit zwei verschiedene Radien und eine Tiefe festzulegen. Kegelstumpf-Bohrungen können als Durchgangsbohrung oder Sackloch (durchdringt nicht das Material) definiert werden.

Wie konfiguriere ich eine Kegelstumpfbohrung?

Denken Sie daran: Alle Angaben beziehen sich auf den Mittelpunkt (M) der Bohrung. Nach Eingabe der Positionierung geben Sie den ersten Radius (r1) an, um die Größe der Öffnung des Kegelbohrloches festzulegen. Die Skizze im Hilfebereich hilft zur Veranschaulichung direkt im Konfigurator. Als zweiter Wert ist der Radius (r2) einzugeben, um die Größe des Kegelstumpfes festzulegen.

Der Radius (r2) muss mindestens 6 mm entsprechen, es ergibt sich somit der entsprechende Kegelstumpf.

Durch die Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h) ergibt sich die Bohrlochtiefe der Kegel-Bohrung. Geben Sie die Tiefe (h) mit dem Wert der Materialstärke an, ergibt sich eine kegelförmige Durchgangsbohrung.

Achtung: Wenn die Tiefe kleiner als gesamte Materialstärke sein soll, müssen mindestens 5 mm der Materialstärke stehen bleiben, um einen Durchbruch zu verhindern.

Bitte achten Sie darauf, dass der erste Radius größer sein muss als der zweite.

Kombi-Bohrung

Was versteht man unter einer Kombi-Bohrung?

Im Reiter ‚Bohrungen‘ können Sie durch Auswahl (anklicken) Kombi-Bohrungen konfigurieren. Für kombinierte Bohrungen haben Sie die Möglichkeit zwei verschiedene Radien und zwei Tiefen festzulegen. In der ersten Stufe ergibt sich dann eine Kegelstumpfbohrungen, die dann in eine einfache Durchgangs- oder Sacklochbohrung übergeht. Eine Skizze dazu steht Ihnen direkt bei Auswahl der Option im Hilfebereich zur Verfügung.

Wie konfiguriere ich eine Kombi-Bohrung?

Auch hier gilt: Alle Angaben beziehen sich auf den Mittelpunkt (M) der Bohrung. Nach Eingabe der Positionierung geben Sie den ersten Radius (r1) an, um die Größe der Öffnung des Kegelbohrloches festzulegen. Die Skizze im Hilfebereich - direkt im Konfigurator – hilft zum besseren Verständnis. Durch Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h1) ergibt sich die Bohrlochtiefe der ersten Stufe für die Bohrung in Kegelform.

Weiterhin geben Sie den Radius (r2) ein, um die Größe der zweiten Stufe des Bohrloches festzulegen. Der Kegel wird somit durch die Angabe von r1 und r2 definiert. Ausgehend von der ersten Tiefe (h1) geht der zweite Teil der Bohrung im gleichen Radius so weit in die Tiefe, wie Sie mit der Höhe h2 festlegen.

Zur Info: Entspricht die Tiefe (h2) der Materialstärke ergibt sich eine Durchgangsbohrung in der zweiten Stufe. Ist der Wert der Tiefe (h2) kleiner als die Materialstärke ergibt sich in der zweiten Stufe eine Sacklochbohrung.

Achtung: Wenn die Tiefe kleiner als gesamte Materialstärke sein soll, müssen mindestens 5 mm der Materialstärke stehen bleiben, um einen Durchbruch zu verhindern.

Bitte achten Sie darauf, dass der erste Radius größer sein muss als der zweite und der Wert der ersten Höhe kleiner als der der zweiten.

Öffnungen konfigurieren

Wie werden Öffnungen definiert?

In unserem Steinkonfigurator sind alle eckigen Aussparungen der Steine unter dem Reiter ‚Öffnungen‘ zu konfigurieren bzw. zu verstehen. Wir bieten verschiedene Öffnungen zur Konfiguration an. Alle runden Aussparungen finden Sie unter dem Reiter ‚Bohrung‘. Auch in diesem Bereich haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sollten Sie Ihre gewünschte Form der Aussparung nicht finden, stehen wir Ihnen gern für eine fachliche Beratung in der Zeit von Mo-Do 7.30-15.30 Uhr und Fr 7.30-13.30 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-7248221 zur Verfügung.

Welche Öffnungen können konfiguriert werden? Welche unterschiedlichen Öffnungen gibt es?

Für unseren 3D-Konfigurator haben wir folgende Öffnungen definiert: es gibt Rechtecköffnung, Stufenfalz, durchgehende Rillen oder umlaufende Rillen.

Durchgehende Rillen und Rechtecköffnungen lassen sich für alle quadratischen / rechteckigen, dreieckigen und kreisförmigen Platten / Steine konfigurieren. Umlaufende Rillen und Stufenfalze können Sie nur für rechteckige und quadratische Formate definieren.

Wie viele Öffnungen kann ich auf einem Stein / einer Platte festlegen?

Sie können maximal 10 Öffnungen (diese können unterschiedlicher Art sein, sofern Sie sich nicht überschneiden) konfigurieren. Sollten Sie mehr Öffnungen benötigen, kontaktieren Sie uns bitte individuell telefonisch oder über unser Kontaktformular.

Wie lege ich die Positionierung der verschiedenen Öffnungen fest?

Die Positionierung der Öffnungen innerhalb der Platte erfolgt durch die Eingabe des Abstands zum unteren Rand (x1) und des Abstands zum linken Rand (y1). Bitte schauen Sie sich dazu auch die Skizzen und Anmerkungen im Hilfebereich direkt im Konfigurator an. Den Hilfebereich können Sie jederzeit öffnen oder schließen. Gemessen wird dabei immer vom Rand der Öffnung bis zum Rand der rechteckigen Platte (abhängig von der Grundform: Rechteck, Kreis, Trapez, Dreieck).

Berücksichtigen Sie, dass die Abstände vom Rand und die Abstände der Öffnungen / Bohrungen untereinander mindestens 10 mm betragen müssen. Sollten Sie direkt Öffnungen am Rand benötigen, dann können sie über den Abstand ‚0‘ entsprechend konfigurieren.

Kann ich eine Öffnung direkt am Rand der Platte positionieren?

Geben Sie bei den Abständen ‚vom unteren Rand‘ oder ‚vom linken Rand‘ den Wert ‚0‘ ein, dann wird die Öffnung direkt an der Außenkante des Materials ausgefräst und es bleibt kein Steg mehr stehen. Wenn Sie allerdings einen kleinen Abstand vom Rand benötigen, muss dieser mindesten 10 mm sein. Alle Werte zwischen 1 und 9 mm sind nicht zulässig.

Welche Festlegungen für die Öffnungen sind hinterlegt? Welche Parameter muss ich beachten?

Es können nur Öffnungen definiert werden, die sich im Bereich der Platte / des Steins befinden. Die Platzierung sehen Sie (je nach Ihrer Eingabe) bereits in der 2D-Vorschau. Das System lässt keine unmöglichen Öffnungen zu, achten Sie dennoch selbst mit darauf, dass die Platzierung korrekt ausgewählt wird.

Halten Sie Abstände zwischen den Öffnungen ein. Zwischen den Öffnungen müssen Abstände von jeweils mindestens 10 mm liegen, da sonst Stege in zu kleinen Abständen wegbrechen könnten.

Weiterhin werden vom System keine Öffnungen zugelassen, die sich überschneiden.

Hinweis: bei Veränderungen der Breite verändert sich die Lage (und damit der Abstand zum Rand) der Öffnung, da von der Mitte aus vergrößert / verkleinert wird.

Kann ich Öffnungen im Nachhinein bearbeiten oder nochmal anpassen?

Ja, das ist möglich. Gespeicherte Öffnungen werden in einzelnen Zeilen als ‚Öffnung 1‘, ‚Öffnung 2‘, usw. gespeichert. Klicken Sie auf die gewünschte Öffnung in der Anzeige und dann auf ‚Öffnung bearbeiten‘ so lassen sich die Werte anpassen oder über ‚Öffnung entfernen‘ die Werte ganz löschen.

Sollten Sie Ihre Konfiguration bereits im Warenkorb haben, dann nutzen Sie den Button ‚Zurück zur Konfiguration‘. Gehen Sie nicht über den Browser zurück.

Ich kann meine Konfiguration im Reiter ‚Öffnung‘ nicht beenden oder weiterbearbeiten. Was kann ich tun?

Bitte prüfen Sie, ob Sie sich im Bearbeitungsmodus befinden. Möglicherweise müssen Sie die aktuelle Konfiguration noch bestätigen oder beenden. Schließen Sie am besten den Hilfebereich, dann bekommen Sie einen besseren Überblick. Sollten Sie noch im Bearbeitungsmodus sein, wird Ihnen das in einem hellblauen Fenster als Hinweis angezeigt. Die Meldung können Sie jederzeit schließen. Dann speichern Sie die Öffnung oder entfernen diese und können Ihre Konfiguration fortsetzen.

Rechtecköffnung

Was versteht man unter einer Rechtecköffnung? Kann ich eine rechteckige Aussparung definieren?

Rechteckige Aussparungen bzw. Öffnungen konfigurieren Sie, wenn Sie ‚Rechtecköffnung‘ im Reiter ‚Öffnungen‘ auswählen. Rechtecköffnungen sind die Öffnungen, die als eckige Form definiert werden können. Diese können das Werkstück je nach Wunsch vollständig durchdringen (durchgängige Öffnung ergibt sich), wenn Sie die komplette Tiefe bzw. das Maß der kompletten Höhe des zu schneidenden Steines eingeben. Alternativ geben Sie über die Eingabe der Tiefe individuell an, wie tief die Öffnung in das Material gefräst werden soll.

Wie konfiguriere ich eine Rechtecköffnung?

Wichtig ist, dass Sie wissen: Alle Angaben beziehen sich auf den linken unteren Rand der Öffnung. Nach Eingabe der Positionierung (über die Angabe der Abstände von den Rändern) können Sie Länge (L) und Breite (B) der Öffnung festlegen, womit sich die Größe ergibt. Eine Skizze zur Veranschaulichung finden Sie direkt im Konfigurator im Hilfebereich. Durch Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h) ergibt sich wie tief die Ausfräsung durchgeführt wird. Ist die Tiefe gleich der Materialstärke ergibt sich eine Durchgangsöffnung. Ist die Tiefe kleiner der Materialstärke ergibt sich lediglich eine vertiefte Öffnung.

Bitte beachten Sie, dass bei der Tiefe entweder die Höhe entsprechend der Materialstärke angegeben werden muss oder mindestens 5 mm der Materialstärke erhalten bleiben müssen. Das bedeutet: maximale Tiefe ≤ Materialstärke - 5 mm

Wie werden die Ecken der Öffnungen zugeschnitten?

Die Ecken von Öffnungen werden nie spitz sein, sondern immer eine kleine Rundung haben. Der Hintergrund ist, dass unsere CNC-Fräse Öffnungen ausfräst. Durch den Einsatz von Fräsköpfen entstehen so immer minimale Rundungen und keine spitzen Ecken.

Warum verändert sich der Abstand automatisch, wenn ich die Rechtecköffnung vergrößere?

Der Konfigurator arbeitet so, dass bei Veränderungen der Breite die Lage (und damit der Abstand zum Rand) der Öffnung sich entsprechend verschiebt, da von der Mitte aus vergrößert / verkleinert wird.

Stufenfalz

Was versteht man unter einem Stufenfalz?

Im Reiter ‚Öffnungen‘ können Sie durch Auswahl (anklicken) Stufenfalze konfigurieren. Bei der Funktion Stufenfalz definieren Sie eine Stufe, die über die komplette Breite oder Länge der Fläche des Werkstückes geht. Dazu haben Sie die Möglichkeit die Breite der Stufe und die Tiefe festzulegen. Treppenförmige Stufen (mehrere Stufenfalze) können ebenfalls über verschiedene Breiten und Tiefen angelegt werden. Die Stufen können für jede Seite des Werkstückes (links, rechts, oben, unten) definiert werden. Bei der Eingabe der Werte und der Auswahl der Seite sehen Sie jeweils schon in der 2D-Vorschau, wo die Positionierung ist.

Grundsätzlich können die Stufenfalze von der Ober- oder Unterseite aus definiert werden. Die entsprechende Auswahl treffen Sie über den Schieberegler. Bitte beachten Sie, dass diese Funktion nur für quadratische und rechteckige Formate zur Verfügung steht.

Wie konfiguriere ich einen Stufenfalz?

Durch die Auswahl ‚Öffnung hinzufügen‘ im Reiter ‚Öffnungen‘ und die Auswahl der Funktion ‚Stufenfalz‘ erhalten Sie die Ansicht zur Eingabe der Werte. Bitte beachten Sie, dass Sie die Position des Stufenfalzes festlegen müssen. Ihnen steht links, rechts, oben oder unten zur Auswahl. Dabei wird immer von der Ausgangsposition des Steines ausgegangen. Zum Vergleich haben Sie in der 2D-Vorschau immer die rote farbliche Markierung, wo der aktuelle Stufenfalz sich auf dem Werkstück befinden würde. Der Stufenfalz wird über die komplette festgelegte Seite des Werkstückes abgetragen.

Zur weiteren Konfiguration geben Sie die Breite der Stufe in Millimetern ein. Durch die Eingabe der Tiefe bzw. Höhe (h) ergibt sich die Tiefe der Stufe.

Sollten Sie treppenartige Stufen im Stein / in der Platte benötigen, dann konfigurieren Sie diese, indem Sie eine weitere Öffnung hinzufügen, nachdem Sie die erste gespeichert haben. Dazu ist zu beachten, dass die erste Stufe bei dem Wert der Breite den kleinsten Wert haben muss und die Tiefe den größten Wert. So ergeben sich im Werkstück kleine Abstufungen.

Lassen sich treppenartige Stufen in den Stein fräsen?

Sollten Sie treppenartige Stufen im Stein / in der Platte benötigen, dann konfigurieren Sie diese, indem Sie eine weitere Öffnung hinzufügen, nachdem Sie die erste gespeichert haben. Dazu ist zu beachten, dass die erste Stufe bei dem Wert der Breite den kleinsten Wert haben muss und die Tiefe den größten Wert. So ergeben sich im Werkstück kleine Abstufungen.

Durchgehende Rille

Was versteht man unter einer durchgehenden Rille?

Eine durchgehende Rille definieren wir in unserem Steinkonfigurator so, dass über die komplette Breite oder Länge eine Rille / eine Vertiefung in den Stein / die Platte gefräst wird. Dafür legen Sie die Ausrichtung (horizontal / vertikal), die Breite, die Tiefe und den Abstand zum Rand fest.

Wie konfiguriere ich eine durchgehende Rille?

Legen Sie zuerst die Ausrichtung der Rille fest. Sie kann horizontal (über die Länge) oder vertikal (über die Breite) des Werkstückes verlaufen. Um sicher zu sein, dass Sie die richtige Ausrichtung gewählt haben, schauen Sie sich die 2D-Vorschau an. Dort wird in Rot angezeigt, wie die Rille verlaufen wird.

Legen Sie die Breite der Rille fest. Diese muss mindestens 5 mm sein und kann maximal die Breite des Steines abzgl. der 5 mm von jedem Rand betragen. Das bedeutet maximale Breite < Materialbreite - 5 mm Abstand von einem Rand – 5 mm Abstand vom gegenüberliegenden Rand

Die Tiefe der Rille kann mit mindestens 1 mm angegeben werden oder mit maximal der Materialstärke abzüglich 5 mm. Die 5 mm müssen als Rest stehen bleiben, da sonst das Risiko eines Bruchs zu hoch ist. Das bedeutet: maximale Tiefe ≤ Materialstärke - 5 mm

Hinweis: durch mehrere Rillen lässt sich eine Rillenfräsung über die komplette Platte konfigurieren. Fügen Sie dazu einfach weitere Rillen über die Funktion ‚Öffnung hinzufügen‘ ein.

Der Abstand zum Rand (x1) wird immer vom Nullpunkt aus gemessen. Schauen Sie sich dazu im Hilfebereiche direkt im Konfigurator, die Skizzen an. Dort sehen Sie die Abstände optisch dargestellt. Generell ist es so, dass bei Veränderungen der Breite sich auch die Lage (und damit der Abstand zum Rand) der Rille verändert, da von der Mitte aus vergrößert / verkleinert wird.

Kann ich eine Rillenfräsung vornehmen?

Ja, fügen Sie dazu einfach mehrere Rillen über die Funktion ‚Öffnung hinzufügen‘ zur Konfiguration dazu. Durch mehrere Rillen lässt sich eine Rillenfräsung über die komplette Platte konfigurieren. Fügen Sie dazu einfach weitere Rillen ein. Beachten Sie dabei die Schnittverluste.

Warum verändert sich der Abstand automatisch, wenn ich die durchgehende Rille vergrößere?

Der Konfigurator arbeitet so, dass bei Veränderungen der Breite die Lage (und damit der Abstand zum Rand) der Rille sich entsprechend verschiebt, da von der Mitte aus vergrößert / verkleinert wird.

Umlaufende Rille

Was versteht man unter einer umlaufenden Rille?

Eine umlaufende eingearbeitete Rille definieren wir in unserem Steinkonfigurator so, dass auf der Steinoberfläche eine umlaufende Vertiefung eingefräst wird. Diese Vertiefung kann in Breite, Tiefe und Position auf der Fläche konfiguriert werden.

Grundsätzlich können die Stufenfalze von der Ober- oder Unterseite aus definiert werden. Die entsprechende Auswahl treffen Sie über den Schieberegler. Bitte beachten Sie, dass diese Funktion nur für quadratische und rechteckige Formate zur Verfügung steht.

Wie konfiguriere ich eine umlaufende Rille?

Durch die Festlegung der Abstände von den Rändern (vom unteren x1 / oberen x2 / linken y1 / rechten y2 Rand) in Millimetern legen Sie die Größe der umlaufenden Rille fest. Stellen Sie dazu noch die Breite in mm ein, so sehen Sie direkt die Positionierung der Rille in der 2D-Vorschau. Bestätigen Sie über ‚Öffnung hinzufügen‘ die Maße, dann sehen Sie auch im 3D-Modell die genaue Lage.

Zum besseren Verständnis der Abmaße schauen Sie sich am besten die Skizzen im Hilfebereich an. Dort finden Sie auch die anzugebenden Maße noch einmal. Beachten Sie, dass sich die Maßangaben sich immer auf den entsprechenden Rand der Rille beziehen.

Legen Sie die Breite der Rille fest. Diese muss mindestens 5 mm sein und kann maximal die Breite des Steines abzgl. der 5 mm von jedem Rand betragen. Das bedeutet maximale Breite < Materialbreite - 5 mm Abstand von einem Rand – 5 mm Abstand vom gegenüberliegenden Rand

Über die Eingabe der Tiefe geben Sie an, wie tief das Material abgefräst wird. Die Tiefe der Rille kann mit mindestens 1 mm angegeben werden oder mit maximal der Materialstärke abzüglich 5 mm. Die 5 mm müssen als Rest stehen bleiben, da sonst das Risiko eines Bruchs zu hoch ist. Das bedeutet: maximale Tiefe ≤ Materialstärke - 5 mm

Bitte beachten Sie, dass bei Veränderungen der Breite sich auch die Lage (und damit der Abstand zum Rand) der Rille verändert, da von der Mitte aus vergrößert / verkleinert wird.

Teilen von Platten

Welche Steine können geteilt werden?

Grundsätzlich lassen sich alle Steine und Platten aus unserem Shop teilen. Auch beigestelltes Material von Ihnen kann geteilt werden. Dazu nutzen Sie die Funktion ‚Platte teilen‘ in unserem Online-Konfigurator. Gehen Sie dafür zum Reiter ‚Teilen / Öffnung‘.

Wie werden Steine und Platten im Konfigurator geteilt?

Haben Sie ‚Platte teilen‘ ausgewählt, dann wählen Sie die ‚Orientierung‘ des Schnittes. Sie können zwischen ‚horizontal‘ und ‚vertikal‘ wählen. Je nach Auswahl legen Sie dann den Abstand zum Rand fest. Beachten Sie dabei unbedingt, dass beim Abstand mindestens 5 mm vom Rand angegeben werden muss. Generell kalkulieren wir beim Teilen von Platten oder auch Zuschnitten eine Schnittbreite bei 5 mm.

Wie oft kann eine Platte geteilt werden?

Sie können insgesamt 10 Schnitte konfigurieren. Beachten Sie, dass Sie jeden Schnitt einzeln konfigurieren müssen. Das heißt, wenn Sie eine Platte in vier gleiche Teile geschnitten haben möchten, dann müssen Sie einen vertikalen Schnitt anlegen, diesen speichern (mit ‚Eingabe übernehmen‘) und anschließend den horizontalen Schnitt anlegen.

Wie berechne ich die Abstände bei mehreren Schnitten?

Sie müssen bei jedem Schnitt die Schnittbreite von 5 mm berücksichtigen. Das heißt bei einer Platte von 500 mm Breite, würden Sie bspw. den ersten Schnitt bei 200 mm setzen. Soll ein zweiter Teil genauso breit werden, müssen Sie den nächsten Schnitt bei 405 mm setzen. Am Ende würde ein Reststück von 90 mm übrigbleiben. Sie können dann wieder über die Auswahl ‚Reste mitgeben‘ entscheiden, ob Sie die Reststücke mitgeliefert haben möchten.

Ist es günstiger eine große Platte zu teilen oder mehrere Platten zuschneiden zu lassen?

In der Regel wird es günstiger sein, wenn Sie eine größere Platte teilen. Allerdings kommt es immer auf das verfügbare Ausgangsmaterial an. Lassen Sie sich gern beraten, so können wir gemeinsam die günstigste Variante für Sie raussuchen.

Kann man bei geteilten Platten Bohrungen oder Öffnungen hinzufügen?

Ja, sie können Bohrungen und Öffnungen hinzufügen, wenn Platten geteilt sind. Beachten Sie bitte aber auch hier die verloren gegangenen Schnittbreiten bei der Angabe der Positionierung.

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